Deckname Antenne

Als Journalist im Visier der Stasi

Das deutsch-deutsche Zusammenleben begleitete Eberhard Schellenberger privat und als langjährigen BR-Reporter ein ganzes Leben lang und wurde zu seinem journalistischen „Lebensthema“. Schon bei seiner ersten, privaten Einreise in die DDR legte die Stasi eine Akte über ihn an. Bis zum Mauerfall wurden seine zahlreichen Besuche und journalistischen Reisen dorthin beobachtet und bespitzelt, Telefonate und Sendungen des BR abgehört. Als er später seine Stasi-Akten – aus denen er hier umfangreich zitiert – sichtet, findet er neben fast schon Skurrilem Nichtigkeiten und Belangloses, aber auch viel Perfides und es wird ihm klar, dass er in der DDR zeitweise wie ein Staatsfeind behandelt wurde.

196 Seiten, mit Abb.
16 x 24 cm. Gebunden
€ 19,90 (D) / € 20,50 (A)
ISBN 978-3-429-05769-5
5. Auflage 2025

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Den Echter Verlag muss man loben dafür, diese Stasi-Akte – sinnigerweise mit dem Decknamen Antenne“ – nun in großen Teilen im Wortlaut publiziert zu haben. Zu blöd war sich die Stasi wirklich für gar nichts.

 Süddeutsche Zeitung

„Auf 400 Seiten fanden sich neben fast schon Skurrilem auch viel Perfides. Schellenberger wurde schnell klar, dass er in der DDR wie ein Staatsfeind behandelt wurde.“

Mainpost

„Ich kenne keine Revolution, die so friedlich verlaufen ist, sagt Schellenberger. Beeindruckt habe ihn der Mut der Menschen, die bei den Demonstrationen für ihre eigenen Werte eingestanden hätten, trotz Repressalien.“

Main-Echo/ Lohrer Echo

„Deutsch-deutscher Stasi-Thriller. Dass seine Akte auf über 400 Seiten anwachsen würde, hätte er sich nicht träumen lassen. Verstörende wie skurrile Erfahrungen verarbeitete Eberhard Schellenberger im Buch „Deckname-Antenne.“ Er hat das Buch auch für die inzwischen nachgewachsene Generation geschrieben.“

Oberpfalz Echo, Weiden

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Über Eberhard Schellenberger

Eberhard Schellenberger war bis 2020 Leiter des BR-Studios Mainfranken des Bayerischen Rundfunks in Würzburg. Er ist Autor für den echter Verlag.

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