Schulbesuch vorbereiten

Der Besuch von Schulen ist inzwischen ein besonderer Bestandteil meines Projektes geworden. Das Thema DDR/Stasi/Kampf um Freiheit & Demokratie/Mauerfall/Wiedervereinigung stehen im Lehrplan. Da steht es auf dem Papier und ist emotional oft verständlicherweise weit weg von den jungen Leuten. Auch wenn es erst gut 35 Jahre her ist. Die jungen Leute können nicht so recht … Weiterlesen …

Immer die eine Frage…

Egal wo ich lese, danach gibt es immer die eine Frage: „Warum ist der Osten Deutschlands so unzufrieden und zeigt dies auch bei den Wahlen?“ Wo sie und wir alle doch so ein Glück hatten bei der friedlichen Wende vor 35 Jahren. Eine Patentantwort habe ich da zunächst auch nicht. Aber: Alle unter 50 Jahren … Weiterlesen …

Die Kassetten des Friedensgesprächs

Neben einer der letzten DDR-Fahnen vom ehemaligen Grenzübergang Eußenhausen- Meiningen zeige ich in meiner Präsentation diese zwei Tonkassetten hoch. Sie sind über 35 Jahre alt und in etwas krakeliger Handschrift ist zu lesen „Friedensgespräch Suhl“. Es war Mitte September 1989, die Fluchtbewegungen von DDR- Bürgern über die CSSR und Ungarn waren tausendfach im Gange. Alle … Weiterlesen …

„Habe ich auch eine Akte?“

Diese Frage kommt nach jeder Lesung. „Kann man da heute auch noch nachschauen lassen und wo?“ Als ich 1992 mitbekam, dass ich wohl eine Stasiakte habe und die in Suhl liegt, gab es den Beauftragten für die Stasiunterlagen noch, die Zentrale in Berlin und die Außenstellen in den ehemaligen DDR-Bezirksstätten. Joachim Gauck („Gauckbehörde“) war der … Weiterlesen …

Tränen und Rührung

Mittlerweile kenne ich die Stellen, wenn in meinen Vorträgen Tränen kommen, die Augen nass werden, wenn das Taschentuch herausgeholt wird. Es ist hauptsächlich bei den zwei kurzen Videos. Wenn die Trabis und Wartburgs nach dem Mauerfall durch das Spalier der Menschen am Grenzübergang Eußenhausen- Meiningen fahren oder wenn voller Inbrunst in der Nacht der Wiedervereinigung … Weiterlesen …

Ein Brief aus der DDR

In den letzten Wochen sind sie plötzlich „beim Räumen“ aufgetaucht, nach über 35 Jahren: Briefe aus der DDR. Briefe, die wir in der Wendezeit als junge Westdeutsche mit unseren gleichaltrigen Freunden in der Lausitz geschrieben haben. Bis zuletzt geöffnet und „mitgelesen“ von der Staatssicherheit. Die dicken Klebestreifen auf der Rückseite beweisen es bis heute. Ganz … Weiterlesen …

Ermutigende Rückmeldungen

Vier Jahre war sie in einem DDR-Frauengefängnis, dann kaufte sie die Bundesrepublik Deutschland frei. Die Frau, die mir nach einer Lesung das erzählt, hat Tränen in den Augen. Vieles sei gerade wieder hochgekommen, aber sie bedankt sich bei mir dafür, dass ich mit meinem Buch und mit meinen Vorträgen an eine Zeit in Deutschland erinnere, … Weiterlesen …

Was, wäre wenn…

Wenn ich bei den Lesungen meine Livereportage aus der Nacht der deutschen Wiedervereinigung am 2/3. Oktober 1990 abspiele, wenn ich davon erzähle, dass auch ich bei der Deutschlandhymne um Mitternacht Tränen in den Augen hatte, als sich Menschen umarmten, Jubel ausbrach, da werden auch bei so manchem Gast die Augen feucht.Und dann der harte Schnitt. … Weiterlesen …

Demut und Dankbarkeit

Wenn ich mit meinem neuen Schluss meine Lesung aus „Deckname Antenne“ beende, ist es erst mal völlig still im Raum, auch wenn da über 150 Schülerinnen und Schüler sitzen, wie an der Realschule im oberbayerischen Oberding, im Blick das Foto von einem ukrainischen Soldaten, der im Krieg ein Bein verloren hat. Bisher endete meine Lesung … Weiterlesen …

Aus der Vergangenheit lernen

2025 ist in vielerlei Hinsicht ein wichtiges Jahr, um aus der Vergangenheit seine Lehren zu ziehen. „Demokratie und Freiheit bewahren, dankbar zurückschauen“, das ist mir wichtig bei meiner Lesereise. Die Bundestagswahl im Februar, aber auch die Gedenk- und Mahntage anlässlich der Zerstörung von Dresden und Würzburg vor 80 Jahren im Frühjahr 1945 sind Anlaß dazu. … Weiterlesen …