Rückmeldungen- Reaktionen

10 000 Menschen habe ich in etwa bisher erreicht. Das heißt auch viele Rückmeldungen. Und sie sind ausschließlich positiv. Ich habe mir von vielen Reaktionen Notizen gemacht, bin sehr dankbar dafür. Die Menschen beschäftigt vor allem der Schluss meines Vortrags, der ins unfriedliche Europa unserer Tage zurückführt und den Blick auf die letzten Jahrzehnte seit der friedlichen Revolution bei Vielen verändert.

Eine Zusammenstellung aus meinem Notizbuch:

Eine Besucherin:
„Bis zu diesem Moment war es für mich eine beeindruckende Geschichte über die DDR. Aber als die Verbindung zur Ukraine und zu Lviv kam, wurde plötzlich klar: Das ist nicht vorbei. Freiheit bleibt verletzlich.“

Ein älterer Zuhörer
„Dieser Übergang von der Stasi-Vergangenheit zu den Erfahrungen einer jungen Journalistin im Krieg hat mich tief getroffen. Da sitzen zwei Generationen — und beide reden letztlich über Angst und Freiheit.“

Eine Studentin
„Ich fand den Schluss unglaublich stark. Erst denkt man: historische Lesung. Und plötzlich steht man mitten in Europa heute.“

Ein Lehrer
„Die Passage mit Lviv verändert die Perspektive komplett. Man merkt plötzlich, dass Erinnerungskultur nur dann Sinn hat, wenn sie Konsequenzen für die Gegenwart hat.“

Eine Besucherin
„Als Sarah Beham von ihren Eindrücken aus Lviv sprach, wurde es im Saal ganz still. Man hat gespürt: Jetzt geht es nicht mehr nur um deutsche Geschichte.“

Ein Journalist im Publikum
„Dramaturgisch war das außergewöhnlich klug. Schellenberger erzählt von Überwachung und Teilung — und Sarah Beham öffnet am Ende das Fenster zur Gegenwart Europas.“

Ein Mann mittleren Alters
„Mich hat erschüttert, wie ähnlich manche Gefühle klingen: Unsicherheit, Propaganda, Angst vor Krieg. Da merkt man plötzlich, wie nah Geschichte sein kann.“

Eine junge Besucherin
„Dieser Moment hat mir gezeigt, warum junge Menschen sich überhaupt für solche Themen interessieren sollten.“

Eine ehemalige Lehrerin
„Das war kein nostalgischer DDR-Abend. Das war ein Appell an unsere Verantwortung heute.“

Ein Zuhörer nachdenklich beim Gehen
„Dieser Satz aus Lviv — dass Frieden in Europa plötzlich nicht mehr selbstverständlich ist — hat mich mehr bewegt als alles andere an diesem Abend.“

Eine Kulturveranstalterin
„Man erlebt selten einen Schluss, der einen ganzen Saal so still macht.“

Ein älterer DDR-Zeitzeuge
„Früher dachten wir, die Geschichte der Unfreiheit sei überwunden. Dieser Abend hat gezeigt: Demokratien können verletzlich bleiben.“

Eine junge Frau nach der Signierstunde
„Ich glaube, genau deshalb funktioniert diese Lesung so gut: Weil da nicht nur zurückgeschaut wird. Sondern weil jemand aus meiner Generation sagt: Das betrifft uns heute auch.“

Ein Besucher aus Thüringen
„Die Verbindung Würzburg – Suhl – Lviv hat plötzlich eine europäische Dimension bekommen. Das war beeindruckend.“

Eine Buchhändlerin
„Viele waren am Ende emotionaler als während der eigentlichen Stasi-Geschichte. Weil der Bezug zur Gegenwart so unmittelbar wurde

Eine ältere Besucherin nach der Lesung
„Ich dachte immer, ich hätte mit der DDR abgeschlossen. Aber heute Abend habe ich gemerkt, wie viel noch in mir steckt. Diese Angst, dieses Misstrauen damals … plötzlich war alles wieder da. Und gleichzeitig bin ich dankbar, dass endlich jemand so offen darüber spricht.“

Ein Student, Anfang 20
„Für mich war die DDR immer Schulstoff. Mauer, Stasi, fertig. Aber heute habe ich zum ersten Mal verstanden, dass Überwachung nicht abstrakt ist. Dass das echte Menschen kaputt machen konnte. Und ehrlich gesagt habe ich dabei auch an Social Media und unsere Zeit gedacht.“

Ein ehemaliger Journalist
„Mich hat beeindruckt, wie nüchtern und zugleich menschlich Schellenberger erzählt. Kein Hass, keine Abrechnung — und genau deshalb wirkt es so stark.“

Eine Lehrerin
„Ich würde mit jeder Oberstufenklasse in diese Lesung gehen. Die Jugendlichen hören plötzlich zu, weil sie merken: Das ist kein Geschichtsbuch. Das ist ein Mensch.“

Ein Mann aus Thüringen
„Als die Städtepartnerschaft zwischen Würzburg und Suhl erwähnt wurde, hatte ich Tränen in den Augen. Ich habe damals selbst an der Grenze gelebt. Viele Erinnerungen kommen zurück.“

Eine junge Journalistin
„Mich hat berührt, wie wichtig Fragen der jungen Generation für dieses Projekt geworden sind. Man spürt: Hier reden nicht nur Menschen über Vergangenheit. Hier geht es um unsere Zukunft.“

Ein Besucher nachdenklich beim Hinausgehen
„Das Gefährliche ist nicht nur die Diktatur damals. Das Gefährliche ist zu glauben, so etwas könne nie wieder passieren.“

Eine Frau mittleren Alters
„Ich habe die ganze Zeit an meinen Vater gedacht. Der hat früher nie über diese Jahre gesprochen. Heute verstehe ich vielleicht ein bisschen besser warum.“

Ein Zuhörer nach der Schlussfrage von Sarah Beham
„Dieser Satz — ‚Hat man denn gar nichts aus der Geschichte gelernt?‘ — der verfolgt mich jetzt wahrscheinlich noch lange.“

Ein Buchhändler
„Viele kaufen das Buch nicht nur für sich selbst, sondern für ihre Kinder oder Enkel. Das sagt eigentlich alles.“

Ein ehemaliger DDR-Bürger
„Das Besondere ist: Er erzählt nicht nur von Unterdrückung. Er erzählt auch von Sehnsucht, Hoffnung und Menschlichkeit. Deshalb berührt es so.“

Eine junge Besucherin
„Ich bin gekommen, weil meine Eltern unbedingt wollten. Jetzt verstehe ich zum ersten Mal, warum ihnen Demokratie emotional so wichtig ist.“

Ein Kulturveranstalter
„Normalerweise gehen die Leute nach einer Lesung relativ schnell. Heute standen sie noch eine Stunde draußen und haben diskutiert.“

Ein älterer Mann leise zur Signierstunde
„Danke, dass Sie Dinge ausgesprochen haben, über die viele von uns jahrzehntelang geschwiegen haben.“

Eine ältere Frau
„Ihr Vortrag mit den Bildern, dem Tönen, den Filmen und Geschichten ist mehr als eine Ergänzung zum Buch. Das ist nochmal eine ganz andere Ebene und hat mich emotional sehr aufgerüttelt.“